Ferienresorts, Erlebnisbäder, Einkaufszentren - eine Millionen-Abzocke?

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Flensborg Avis 29.10.2008

Kreis-CDU contra Bad in Flensburg

GLÜCKSBURG. Die Bäderproblematik zwischen Flensburg und Glücksburg ist für den Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Ulrich Brüggemeier, noch nicht vom Tisch. Nach seiner Auffassung entsteht durch den Bau eines nahezu identischen Bades mit Spaß- und Wellness-Elementen in Flensburg eine große Konkurrenzsituation zu der im März 2007 eingeweihten Fördeland-Therme in Glücksburg.

Im Rahmen einer Fraktionsbereisung in Glücksburg stellte Jana Freymann, Generalmanagerin der Fördeland-Therme, anhand der seit vergangenem Jahr gestiegenen Besucherzahlen um rund 80 Personen pro Tag die allgemeine Situation der Therme dar und ging in ihren Ausführungen auch auf die Flensburger Problematik ein:

"Da die Stadt Flensburg mit rund 34 Prozent Besucheranteilen zum Kerneinzugsgebiet der Therme gehört, hätten die Flensburger Pläne fatale Folgen für die Besucherzahlen und die positive Entwicklung in Glücksburg", sagte sie.

"Durch den Bau eines weiteren Bades in Flensburg, das neben den ursprünglichen Plänen als Sport- und Ausbildungsbad auch noch Spaß- und Wellnessbereiche enthalten soll, werden öffentliche Gelder so eingesetzt, dass sich die wirtschaftliche Rentabilität beider Bäder durch eine Konkurrenzsituation gegenseitig aufhebt. Das ist paradox und keine sinnvolle Verwendung von Steuergeldern", lautete die einhellige Meinung der CDU-Kreistagsfraktion. (FlA)


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