Fördeland Therme Glücksburg

Presse Fördeland Therme Glücksburg


Flensburger Tageblatt 15. 05. 2007

Bad-Start mit mäßigen Besucherzahlen

Verhalten fällt die Bilanz der ersten sechs Wochen Fördeland Therme aus. 415 statt der kalkulierten 720 Gäste wurden bisher im Schnitt pro Tag gezählt. Bürgermeister und Betreiber sind aber optimistisch, dass die Haupt-Urlaubssaison mehr Besucher in das neue Bad mit Sauna-Oase treiben wird.

Glücksburg
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- Die Sonne strahlte zur Eröffnung der Fördeland Therme vor sechs Wochen mit den geladenen Gästen um die Wette. "Leider strahlte sie danach kräftig weiter", sagt Hermann Roks, Betriebsleiter der neuen Attraktion für die Tourismusregion Flensburger Förde. Folge: Von den kalkulierten Besucherzahlen ist das Bad noch weit entfernt. 250 000 Besucher sollen sich jährlich in den Becken und Saunen der Fördeland Therme erholen. Das entspricht einem Tagesschnitt von 720 Gästen. Doch in den ersten sechs Wochen wurden täglich durchschnittlich nur 415 Besucher gezählt.

Das wird sich nach Einschätzung von Bürgermeister John Witt in den kommenden Monaten ändern. "Jeder der 50 000 Urlauber im Jahr wird mindestens einmal in die Therme gehen. Doch diese Gäste kommen hauptsächlich in den Sommermonaten", begründet Witt seinen Optimismus. Zudem sei es für die Norddeutschen typisch, erst längere Zeit abzuwarten, bevor man sich auf ein neues Angebot einlässt.

Für einen Ansturm sei die 3000 Quadratmeter große Anlage gut gewappnet. "Die Arbeitsabläufe und auch die Technik funktionieren nach den üblichen Startproblemen reibungslos", sagt Roks. Zudem wird das Umfeld der Therme bis Ende des Monats endgültig hergerichtet sein. "Dann sind alle Außenanlagen fertig, die Straße neu asphaltiert und die neue Beleuchtung installiert", sagt Witt. Bis Ende des Jahres soll im ehemaligen Reha-Zentrum das neue Wellness-Zentrum mit medizinischen und Wohlfühl-Angeboten fertig gestellt sein. "Die beiden Einrichtungen ergänzen sich sehr gut, die Eröffnung des Wellness-Zentrum wird für die Therme einen weiteren Schub bringen", sagt Witt.

Trotz des noch eher mäßigen Zulaufs will Roks zunächst an den ausgedehnten Öffnungszeiten täglich von 10 bis 22 oder 23 Uhr festhalten. "Nach der Sommersaison werden wir diese dann überarbeiten."

Entspannter als noch vor wenigen Monaten fällt mittlerweile der Blick von Bürgermeister und Betriebsleiter nach Schleswig aus. Dort soll auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne "Zur Freiheit" auch ein neues Bad errichtet werden, das bisher als Konkurrenz für die Fördeland Therme angesehen wurde. "Wir gehen davon aus, dass die Zusage des Wirtschaftsministeriums, keine Konkurrenz-Projekte zu fördern, weiterhin gilt", betont Witt. Und so sieht es derzeit auch aus, denn das Schleswiger Bad soll seinen Schwerpunkt im medizinischen Bereich haben. "Bekommen beide Bäder den gleichen Betreiber, könnten sogar Synergien entstehen", sagt Witt. Uwe Deyle, Erbauer und Beteriber der Fördeland Therme, werde sich auf jeden Fall auch für das Schleswiger Bad bewerben.


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