Fördeland Therme Glücksburg

Presse Fördeland Therme Glücksburg


Flensburger Tageblatt 27.06.2002

"Das ist nur unseriöses Mäkeln"

Die Kieler Kritik an der Spaßbad-Studie stieß in der Glücksburger Stadtvertretung auf massive Missbilligung. Die wurde allerdings nicht von allen Abgeordneten mitgetragen.

Glücksburg jot

Eigentlich hätten Bürgermeister John Witt und Bürgervorsteherin Elke von Hassel gerne die Förderquote bekannt gegeben, mit der das Land das geplante Erlebnisbad fördert. Doch die zuständige interministerielle Arbeitsgruppe strich den Punkt von der Tagesordnung. Nur die Gründe, warum er gestrichen wurde, kamen postwendend in Glücksburg an.

Und die seien "aus der Luft gegriffen", "an den Haaren herbeigezogen" und nur "unseriöses Mäkeln, damit man nicht entscheiden musste", erklärte Bürgermeister Witt. Gegenstand der interministeriellen Kritik: Die Machbarkeitsstudie und die Wirtschaftlichkeit im Hinblick auf mögliche Förderhöhen.

Nicht alle wollten John Witts Kritik teilen. "Das ist nicht unseriös, das Land misstraut schlicht unserer Haushaltsplanung", mutmaßte Dr. Uwe Kötschau (SPD) und fragte, ob denn die Haushaltsunterlagen rechtzeitig nach Kiel gegangen seien. Die Antwort von Bürgermeister Witt war so deutlich wie das deutsche Halbfinaltor: "Nein".

Eine Kampfabstimmung gab es bei der vom Besitzer geforderten Erlaubnis zur Aufstockung des ehemaligen Kurparkhotels. Mit acht Stimmen für das Aufstocken, sieben Stimmen dagegen und Stimmenthaltung von Harald Danzer (parteilos). Mehrere Vertreter machten deutlich, dass ihnen das Gebäude zu hoch sei. Die Aufstockungs-Befürworter, die früher argumentiert hatten, dass diese Stelle ohnehin nicht schlimmer werden könne, meldeten sich diesmal nicht zu Wort.


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