Fördeland Therme Glücksburg

Presse Fördeland Therme Glücksburg


Flensburger Tageblatt 25. Februar 2006

Grundstein für das Erlebnisbad

Glücksburg
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- "Viel Glück dem Erlebnisbad", wünschte Bürgervorsteherin Ellen Hackelsperger und schüttete eine Kelle Beton in das Loch, in dem kurz zuvor der Grundstein für die Seerosentherme versenkt worden war. "Viel Glück dem Betreiber" vom Flensburger Stadtpräsidenten Hans Hermann Laturnus; "Gutes Gelingen für die ganze Region" vom Schleswig-Flensburger Landrats-Kandidaten Bogislav Tessen von Gerlach; "dass die Kreiskasse geschont wird" vom stellvertretenden Landrat Ingo Degner. So lauteten gestern auf der von zwei riesigen Kränen eingerahmten Baustelle die Wünsche für die Entwicklung des 14 Millionen Euro teuren Leuchtturmprojekts für die Tourismusregion Flensburger Förde. Erst Ende vergangenen Jahres fiel der Bau-Startschuss mit dem Abriss des alten Meerwasserwellenbads an der Sandwigstraße. Der gestrigen Grundsteinlegung soll in einem guten Jahr, am 2. April 2007, die Eröffnung des Erlebnisbades folgen. "Wenn unser Generalunternehmer weiter alles gibt, werden wir aber schon früher die Badehosen packen können", sagte Glücksburgs Bürgermeister John Witt.

Der Verwaltungschef blickte mit Freude auf den zügigen Baufortschritt, aber noch immer mit Bauchschmerzen auf die quälend lange Planungs- und Ausschreibungszeit zurück. Am 2. Juli 2001, also knapp viereinhalb Jahre vor Baubeginn, fand die erste Sitzung zum Thema Erlebnisbad im Glücksburger Rathaus statt. Zwei Kabinettsbeschlüsse, Machbarkeitsstudien, unzählige Tagesausflüge nach Kiel, um die Fördermittel über 7,5 Millionen Euro zu sichern, und viele lange Sitzungen im Zuge des Vergabeverfahrens hätten von allen an der Planung Beteiligten Geduld und einen ziemlich langen Atem gefordert, betonte John Witt.

In die Freude über die Einmauerung der Edelstahlrolle, in der sich Baupläne, Tageszeitungen und Geldmünzen befinden, mischte sich bei John Witt aber auch Besorgnis über die neuen Hallenbad-Pläne in Flensburg. Zu den favorisierten Standorten zählt in der Fördestadt auch die Harniskaispitze, und damit ein Konzept, das schon aufgrund der Lage Erlebnischarakter und einen touristischen Schwerpunkt habe. "Alles andere als ein reines Sportbad auf dem Campus ist kontraproduktiv für die Entwicklung beider Bäder und politisch nicht nachvollziehbar", betonte Witt. Zumal die Stadt Flensburg im Falle einer defizitären Entwicklung der Glücksburger Seerosentherme eine Bürgschaft übernommen habe.

Der Bau des neuen Erlebnisbades liegt mehr als im Plan. "Wir sind komplett aus dem Boden raus", sagte Dirk Petersen, Projektleiter der Deyle-Gruppe, die das Bad baut und betreiben wird.


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