Fördeland Therme Glücksburg

Presse Fördeland Therme Glücksburg


Flensburger Tageblatt 07. Februar 2006

"Jetzt ist die Stadt am Zug"

"Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht - jetzt ist die Stadt Glücksburg am Zug", sagt Dirk Petersen, Projektleiter von "Deyle Managament". Das Stuttgarter Unternehmen baut seit einigen Monaten das neue Erlebnisbad des Ostseebads, die rund 14 Millionen Euro teure "Seerosen-Therme". Investieren möchte Deyle auch in den benachbarten Komplex, das ehemalige Rehazentrum. Dieses soll für rund 3,5 Millionen Euro in ein integratives Gesundheitszentrum umgebaut werden.

Glücksburg/wer

- "Es macht nur Sinn, beide Komplexe gleichzeitig zu eröffnen", betont Dirk Petersen. Es könne nicht angehen, dass die Gäste der "Seerosen-Therme" in den ersten Monaten über eine Baustelle laufen müssten. Um dies zu verhindern, müsse mit dem Umbau des herunter gekommenen Reha-Zentrums spätestens zum Sommer begonnen werden. "Wir verhandeln seit Monaten mit der Stadt - und warten auf einen politischen Beschluss", sagt Petersen.

Dieser könnte unter Auschluss der Öffentlichkeit im heutigen Hauptausschuss fallen. "Ich bin optimistisch, dass es heute zu einem politischen Votum für den Umbau des Reha-Zentrums kommt", sagt Bürgermeister John Witt. Knackpunkt sei bisher das Finanzierungskonzept. Der Haushalt des stark verschuldete Ostseebades dürfe durch das Projekt nicht im geringsten belastet werden, ansonsten drohe Ärger mit der Kommunalaufsicht.

"Der Umbau muss deshalb komplett privatwirtschaftlich finanziert werden", sagt Witt. Mit Fördermitteln könne nicht gerechnet werden. Mit dem Bau des Gesundheitszentrums wird ebenso verfahren wie mit dem Bau des Erlebnisbades. Das heißt, der Erbauer wird auch der künftige Betreiber sein.

Prävention, medizinische Wellness und Gesundheitsförderung heißen die drei Säulen, um die sich das Konzept des integrativen Gesundheitszentrums rankt. Zu den Angeboten werden unter anderem Massagen, Physiotherapie, Fitness-Training, Ernährungsberatung, mentales Training, medizinischer Check- Up und Sauna gehören.

Von dieser Angebots-Palette werde ein entscheidender Impuls für das touristische Profil des Ostseebads ausgehen, meint Dirk Petersen. "Die damit einhergehende Saisonverlängerung wird sich positiv auf die Auslastung im Beherbergungsgewerbe auswirken und auch neue Arbeitsplätze schaffen", erläutert der Deyle-Projektleiter.

Die Baupläne für das neue Zentrum liegen fertig in der Schublade. Gibt heute der Hauptausschuss grünes Licht, soll das Konzept zeitnah in einer Sondersitzung auch von den Stadtvertretern befürwortet werden. Daran sollen sich dann die Ausschreibung und der Bau des Gesundheitszentrums neben der Seerosen-Therme anschließen.


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