Tropenbad Waikiki Glücksburg

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Flensburger Tageblatt vom 11. Juli 2000

Unternehmen aus der Region arbeiten zusammen

"Spaßbad-Investoren bereit"

Bei der Verwirklichung eines Spaß- und Erlebnisbades in Glücksburg wollen die Planer regionale Unternehmen mit ins Boot holen. "Wir sind bereit", sagt zum Beispiel Stadtwerke-Vertriebsleiter Colin-Jens Wulff. Nach Auskunft von Bürgervorsteherin Elke von Hassel warten mehrere Investoren auf grünes Licht. Deshalb wolle die Stadt noch im September das Baurecht für ein Bad schaffen.

GLÜCKSBURG

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"Die Investoren für das Spaß- und Erlebnisbad sind bereit", weiß Elke von Hassel. "Deshalb wird es höchste Zeit, dass wir das Baurecht bekommen - bevor andere Städte schneller planen als wir", so Glücksburgs Bürgervorsteherin. "Wir sind der Förderschwerpunkt des Landes", stellt Bürgerrneister Hans-Werner Petersen klar. Im September rechne er mit dem Baurecht. "Dann müssen wir uns entscheiden, ob wir es mit einem privaten Investor machen oder in einer kleineren Version in Zusammenarbeit mit dem Land."

Im jüngsten, nichtöffentlichen Hauptausschuss habe es eine kontroverse Diskussion über das geplante Bad gegeben. "Herr Weiland vom Bundesverband öffentliche Bäder kam dabei zu dem Schluss, dass ein privat errichtetes Bad in Glücksburg wirtschaftlich betrieben werden kann", freut sich Petersen über die Rückendeckung. "Weiland kam auf jährlich 300000 Gäste aus der Region", ergänzt Elke von Hassel. "Darin sind nicht mal Touristen eingerechnet."

Nachdem die Urheber-Rechte an dem Spaßbad "Waiklki" an den Architekten Roger Klindtworth übertragen worden seien, müssten auch keine Franchise-Verträge mehr mit der in die Kritik geratenen Firma "Aqua Planet" eingegangen werden. Die Projekt-Firma "Medicoplan" bemühe sich vielmehr, regionale Unternehmen für das Erlebnisbad zu gewinnen. "Die Stadtwerke Flensburg sind zum Beispiel zu einer Zusammenarbeit bereit", verrät Petersen.
"Wir haben signalisiert, als Contracting-Partner beim Bad in Glücksburg mitwirken zu wollen", bestätigt Stadtwerke-Vertriebsleiter Colin-Jens Wulff. "Das heißt: Wir treten in Vorleistung und werden hinterher bezahlt über die Strom- und Wärmeabrechnung."

Stadtwerke: "Wir machen mit"

Wulff könne sich eine Beteiligung von der Umspann-station neben dem Bad bis zur Beleuchtung und Heizung vorstellen. "Wir haben die Mannschaft, wir haben die Techniker - wir müssen als Energielieferant auch neue Wege gehen, um Kunden langfristig an uns zu binden. "Auf bis zu zehn Prozent der Gesamtsumme von 40 Millionen Mark schätzt der Vertriebsleiter die Anlagen im Strom- und Wärmebereich. "Wir sind bereit", so Wulff. "Wir setzen aber auf eine enge Zusammenarbeit mit anderen regionalen Unternehmen."

"Weil ich mich um die Pnvatisierung der Kurverwaltung bemühe, werde ich auch häufig als möglicher Betreiber des neuen Schwimmbades ins Gespräch gebracht", erklärt Martin Weigel, Chef der "Glücksburger Konzepte". "Als General-Betreiber stehe ich nicht zur Verfügung, kann mir aber vorstellen, in einer Betreiber-Gesellschaft die Bereiche Vermarktung und Veranstaltungen zu übernehmen."

"Ein Generalunternehmer kann erst ein seriöses Angebot abgeben, wenn das baurechtliche Verfahren abgeschlossen ist", erklärt Klaus-Dieter Schnell, Geschäftsfüher der Projekt-Firma Medicoplan. Deshalb könne eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsanalyse auch erst im September erfolgen.

Er sei mit mehreren Unternehmen in der Region im Gespräch. "Auch vom Generalunternehmer gibt es die Absichtserklärung, sich an der Investition zu beteiligen", so Schnell.

Mit 300000 bis 350000 Besuchern könne die geplante Wasser-Freizeitanlage leben. Die Gäste möchte Schnell unter anderem mit einem "Adventure-Bereich, einem familiengerechten Wellness-Bereich, einer kleinen Eislauffläche und natürlich einer 25-Meter-Bahn" nach Glücksburg holen.


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