Tropenbad Waikiki Glücksburg

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Flensburger Tageblatt 22. September 2000

Beschlüsse auf November verschoben

Spaßbad: Zeitplan nicht zu halten

GLÜCKSBURG

(car)

Die Planungen für das Erlebnisbad in Glücksburg verzögern sich um zwei Monate: Eigentlich hatte die Stadtvertretung in ihrer jüngsten Sitzung schon den Satzungsbeschluss für den Bau des Bades fassen wollen.

Bürgermeister Hans-Werner Petersen musste allerdings verkünden: "Wir können den Zeitplan nicht einhalten." Schuld ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung, die das Kieler Umweltministerium gefordert hatte und die viel Zeit kostete. Die Ergebnisse der Analyse werden nun öffentlich ausgelegt. "Wir erwarten aber keine Einwände", sagte Petersen.

Demnach könne in der Novembersitzung der Satzungsbeschluss gefasst und somit die rechtliche Grundlage für den Bau des Spaöbades geschaffen werden. "Dann gehen wir an die Umsetzung der Pläne und bemühen uns, privates Kapital nach Glücksburg zu holen." Nach wie vor zeigten mehrere Investoren Interesse an dem Projekt - konkrete Ideen zu dessen Verwirklichung, auch in finanzieller Hinsicht, seien aber erst zu erwarten, wenn der Bebauungsplan rechtskräftig geworden sei.

Wie dringend Glücksburg das Erlebnisbad braucht, verdeutlichen die diesjährigen Besucherzahlen des Wellenbades: "Der Abwärtstrend hält an", kommentierte Petersen das Resultat, das noch unter dem des Vorjahres lag; dabei seien schon die Zahlen von 1999 wegen längerer Reparaturschließungen untypisch gewesen. Um den dramatischen Verlusten (über 600000 Mark im letzten Jahr) gegenzusteuern, werden die Öffnungszeiten des Bades ab 1. Oktober um 40 Prozent reduziert (wir berichteten).


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