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Flensburger Tageblatt 23. September 2000

Stadt spürt Gegenwind aus Schleswig

Umwelt-Clinch mit Naturschutz-Behörde

GLÜCKSBURG

(car)

Die Glücksburger Stadtvertretung spürt bei mehreren Projekten den Gegenwind des Kreises Schleswig-Flensburg:
Bereits im März hatten die Politiker beschlossen, den Parkplatz am Kurzentrun um eine Stellfläche im jetzigen Waldstück zu erweitern. Die Untere Naturschutzbehörde in Schleswig gibt nun aber zu bedenken, dass der Eingriff in die Natur minimiert werden müsse: Es solle eine Lösung geschaffen werden, die den Wald weniger in Anspruch nimmt. Trotz der Einwände will Glücksburg am Bau eines ebenerdigen Parkplatzes im Wald festhalten, um so auch den Bedarf eines möglichen Erlebnisbades abzudecken. "Wir halten das für die beste Lösung", meinte Bürgermeister Hans-Werner Petersen. Denn im Gegensatz zu mehrstöckigen Parkhäusern stehe diese Anlage sehr wohl im Einklang mit der Natur.

Streit mit der Naturschutzbehörde gibt es auch bei der geplanten Bebauung von zwei im neuen Landschaftsplan festgelegten Flächen in Bockholm: Der Kreis stuft die Bebaubarkeit dieser Flächen am nördlichen Ortsrand, die von artenreichen Knicks umgeben sind, als sehr bedenklich ein. Der zweite stellvertretende Bürgermeister Johannes Petersen (CDU) warf dem Kreis vor, immer wieder die Planungshoheit der Stadt zu untergraben: "Wir haben uns ausführlich mit dem Problem beschäftigt und sollten daher nicht nachgeben", forderte er.

Nach anfänglicher Skepsis stimmten auch die SPD-Vertreter zu, an dem Landschaftsplan festzuhalten, der die beiden Gebiete in Bockholm als mögliche Bebauungsflächen ausweist. Sollte sich in einem Gespräch mit der Behörde jedoch herausstellen, dass die Verabschiedung des Landschaftsplanes dadurch verzögert werde, müsse das Thema erneut auf die Tagesordnung.


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