Ferienresorts, Erlebnisbäder, Einkaufszentren - eine Millionen-Abzocke?

Therme Schleswig

Presse Gesundheits-Therme Schleswig


Schleswiger Nachrichten 04. Dezember 2006

"team vivendi" erleichert über CDU-Initiative

"Erfreut und sehr erleichtert" haben gestern die Kaserneneigentümer vom "team vivendi" auf die Inititative der CDU-Ratsfraktion reagiert, den Bau der Gesundheitstherme im neuen Stadtteil auf der Freiheit unterstützen zu wollen.

Schleswig
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- Die sogenannte Toskana-Therme gilt für die Kaserneneigentümer als zentrales Projekt bei der Entstehung des neuen Stadtteils auf der Freiheit. "Ohne diese Therme hätten wir den Kaufvertrag mit der Stadt nicht unterschrieben. Denn wir könnten ohne Therme keinen Ferienpark aufbauen, und auch der Verkauf der Wohnungen würde nicht nach unseren Vorstellungen verlaufen", erläuterte Christian Seifert vom "team vivendi" gestern gegenüber unserer Zeitung. Die CDU-Fraktion hat - wie in unserer Sonnabend-Ausgabe berichtet - jetzt signalisiert, den Investoren massiven Beistand zu geben. So soll die Stadt Schleswig als Maßnahmenträgerin für das mit 18 Millionen Euro bezifferte Thermenprojekt die notwendigen Zuschüsse bei der Landesregierung einwerben. "Wir erwarten jetzt ebenfalls von den beiden anderen Parteien öffentliche Stellungnahmen pro Therme, so dass ein einhelliger Ratsbeschluss gefasst wird", erklärte Seifert. Nach seinen Informationen soll diese Entscheidung bis Ende März vorliegen.

Das bisher von Stadt, Land und "team vivendi" unter Verschluss gehaltene Gutachten über die Gesundheitstherme ist nach Seiferts Worten "hervorragend ausgefallen".

Auch eine zweite ergänzende Studie, ausgehend vom Wirtschaftsministerium Kiel, habe "trotz nochmals verschärfter Grundvorraussetzungen ein positives Bild für das Projekt ergeben".


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