Freizeitbad monte mare Reichshof-Eckenhagen

Presse monte mare Reichshof-Eckenhagen


Kölner Stadtanzeiger 12. 03. 2004

Monte Mare senkt die Wassertemperatur

ECKENHAGEN. Dass es in der letzten Zeit vermehrt Beschwerden frierender Badegäste nach einem Besuch im Eckenhagener Freizeitbad Monte Mare gegeben hat, ist auch Reichshofs Bürgermeister Gregor Rolland zu Ohren gekommen. Die Erklärung: Die Wassertemperatur im Außenbecken wurde von 32 auf 28 Grad herabgesetzt. "Kostengesichtsgründe waren für die Senkung der Temperatur ausschlaggebend", sagt der Bürgermeister.

Man sei der Meinung gewesen, Badegäste würden bei Außentemperaturen um Null Grad eine Wassertemperatur von 28 Grad noch als warm empfinden "Doch das scheint nicht der Fall zu sein", weiß Rolland aus der Fülle von Klagen.

Der Aufsichtsrat der Monte Mare GmbH, in dem auch der Bürgermeister sitzt, hatte unlängst die Geschäftsführung des Unternehmens aufgefordert, Kosteneinsparungen vorzunehmen. Daraufhin sei der Vorschlag gekommen, die Temperatur des Außenbeckens zu senken. "Eine Zustimmung des Aufsichtsrats dazu gibt es noch nicht. Was zurzeit in Eckenhagen läuft, ist ein Versuch der Geschäftsführung." Am Ende müsse man sehen, wie sich die Maßnahme auf die Kosten einerseits und die Besucherzahlen andererseits auswirke.

Dass man dabei auch Besucher dauerhaft verliere, konnte Rolland nicht von der Hand weisen. "Wir versuchen überall den Betrieb zu optimieren. Das ist eine Gratwanderung, bei der man keinen Badegast verlieren darf."

Die ohnehin schon angespannte Situation habe sich durch die Eröffnung des Gummersbacher Freizeitbades Gumbala Ende vorletzten Jahres noch einmal deutlich verschärft. (ar)

(KR)


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