Erlebnisbad Käpt'n Nemo in Seiffen

Presse Erlebnisbad Käpt'n Nemo Seiffen


Lausitzer Rundschau Online 02.06.2001

Anklage gegen ehemaligen Seiffener Bürgermeister

Vorwurf des mehrfachen Betrugs

Chemnitz.

Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hat gegen den ehemaligen Bürgermeister von Seiffen, Johannes Glöckner (parteilos), Anklage wegen mehrfachen Betrugs erhoben. Die Ankläger werfen dem Ex-Rathauschef nach eigenen Angaben von gestern vor, in neun Fällen einen Betrug und in einem Fall einen Subventionsbetrug begangen und dabei einen Schaden in Höhe von rund 4,8 Millionen Mark angerichtet zu haben.

Hauptanklagepunkt sei das Beantragen von Fördermitteln inklusive Mehrwertsteuer, obwohl dies wegen der bestehenden Vorsteuerabzugsberechtigung nicht nötig gewesen wäre.Glöckner war Ende August 1999 seines Amtes enthoben worden, weil bei der Abrechnung und Überprüfung von Fördergeldern Unregelmäßigkeiten aufgetreten waren.

Hintergrund der Absetzung waren vor allem Unstimmigkeiten bei den Investitionen für das Erlebnisbad und für das Haus des Gastes der Erzgebirsstadt. Das Landratsamt Mittlerer Erzgebirgskreis setzte daraufhin einen Zwangsverwalter ein, der im Februar vergangenen Jahres durch einen Juristen der Kommunalaufsicht ersetzt wurde.

dpa/wie


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