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Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern vom 14. November 1998

Ludwigslust hält am Bau eines Kombibades fest

Bürgermeister verlas Brief auf Stadtvertretersitzung

Ludwigslust Auf der Stadtvertretersitzung am Donnerstagabend verlas Bürgermeister Hans Jürgen Zimmermann unter anderem für die 18 anwesenden Parlamentarier wie auch die zahlreich erschienenen Bürger der Lindenstadt den Inhalt eines Briefes, den er an die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns, speziell das Ministerium für Wirtschaft und Angelegenheiten der EU, den Regionalen Planungsverband Westmecklenburg sowie den Landkreis Ludwigslust gesandt hatte.

"Jüngste Veröffentlichungen zum geplanten Spaßbad in Neustadt-Glewe veranlassen uns, nach wie vor das Interesse der Stadt Ludwigslust an der Errichtung eines Kombibades deutlich zu machen. Wir möchten an die Empfehlung des Gutachters vom DWIF erinnern, die sich für einen vorrangigen Bau von Kombibädern ausspricht, um die großen Defizite für den Schwimmsport zu beseitigen und Tourismus zu fördern", schreibt der städtische Verwaltungschef. Und weiter meint er: "Es sollte weiterhin bedacht werden, daß für ein großes Spaßbad, wie zum Beispiel Neustadt-Glewe, ausgehend von 50 Prozent Landesförderung, zwei bis drei Kombibäder gefördert werden können und der Standort nicht allein von der Autobahnnähe, sondern von der Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und der Schulkonzentration sowie der touristischen Bedeutung des Standortes und seiner Umgebung bestimmt werden sollte."

Die Stadt Ludwigslust jedenfalls unternehme weiter alle Anstrengungen, um eine wirtschaftlich verträgliche Lösung zu finden und werde in der weiteren Entwicklung des ehemaligen Garnisonsgeländes Ludwigslust den Standort eines Kombibades auch weiterhin berücksichtigen und so zügig wie möglich das Baurecht für diesen Standort herstellen. Die Stadt erwarte, daß objektiv und gewissenhaft alle für den Standort wichtigen Faktoren abgewogen würden.

"Ich habe bereits Antwort vom Landrat Rolf Christiansen und ein Gesprächsangebot für die Bürgermeister der Städte Grabow, Neustadt-Glewe und Ludwigslust", sagte Zimmermann gestern gegenüber unserer Zeitung.

Die Neustädter und ihre Verwaltung stehen aber ebenso fest wie geschlossen hinter ihrem Projekt, einem Tropenbad namens "WAIKIKI", für das bereits bis Monatsende alle Träger öffentlicher Belange ihre Stellungnahmen zum Standort vorlegen sollen. Thorsten Meier

© Schweriner Volkszeitung online, 1998


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