Spaßbad Samoa Warnemünde

Presse Spaßbad Samoa in Warnemünde


DIE WELT 10.04.2002

Spaßbad "Samoa" musste Insolvenz beantragen

Eines der größten Spaßbäder in Norddeutschland, das "Samoa" in Warnemünde, hat nur 13 Monate nach seiner Eröffnung Insolvenz angemeldet

Rostock/Röbel - Mitgesellschafter C.-Friedrich Thymian bestätigte am Dienstag entsprechende Medienberichte. "Der Insolvenzantrag war notwendig. Uns fehlen täglich etwa 300 Gäste", sagte Thymian. Der Betrieb des Spaßbades, in dem 51 Mitarbeiter beschäftigt sind, sei zunächst nicht gefährdet.

Eine Mitschuld für die zum Teil missliche Lage einiger Bäder geben die Warnemünder Gesellschafter Thymian und Harald Frisch sowie die Röbeler Bürgermeisterin Eveline Schön der Landesregierung.

In Röbel war 1997 das erste der großen Spaßbäder entstanden. Inzwischen müsse die Stadt jährlich einen sechsstelligen Verlust ausgleichen.

"Damals hatten wir die Zusage, das 150 Kilometer im Umkreis kein Spaßbad gefördert wird", sagte Schön. Das Land solle deshalb über "Sonderbedarfszuweisungen nachdenken".

lmv