Blüten Therme Werder

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Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten 12.09.2009

Freizeitbad wächst

Badprojekt in Werder könnte dank privater Beteiligung deutlich größer ausfallen

Werder (Havel) - Das Freizeitbad in Werder wird möglicherweise deutlich größer als bislang geplant. Die Stadt ist derzeit in Gesprächen mit drei Investoren, die sich am Bau des Bades beteiligen würden, sagte CDU-Fraktionssprecher Christian Große gestern auf PNN-Anfrage. "Es gibt Bestrebungen, ein etwas größeres Bad zu bauen und damit auch mehr Publikum anzuziehen", so Große. Damit könnte ein wirtschaftlicher Betrieb letztendlich besser dargestellt werden.

Laut Große strebt die Stadt ein gemeinsames Finanzierungsmodell an, wie es auch für die 2006 eröffnete Kristalltherme in Ludwigsfelde genutzt wurde: Dort hatte sich das Rathaus mit einem Kredit über 15,5 Millionen Euro an den Baukosten von 20 Millionen beteiligt - der Kreditdienst kam der Stadt letztlich günstiger als die horrenden Betriebskosten für ihre alte DDR-Schwimmhalle. Die Kristalltherme befindet sich noch im Eigentum von Ludwigsfelde. Betreiber und Cofinanzier ist die Kristall Bäder AG in Stein bei Nürnberg, die das Bad demnächst erwerben möchte, wie Badbetreiber Heinz Steinhart erklärte.

Die Kristall Bäder AG interessiert sich auch für das neue Bad in Werder und ist darüber in Vorgesprächen mit dem Rathaus, sagte Steinhart: "Das ist ein interessanter Standort für den Ferien- und Freizeitbereich mit einer schönen Umgebung und guter Infrastruktur".

Bislang hatte die Stadt Werder den Bau des Freizeitbades mit Spaßbecken und Wellnessbereich in den Jahren 2011 und 2012 geplant: Kosten von zehn Millionen Euro waren avisiert, jährliche Einnahmen von 500 000 und Betriebskosten von einer Million Euro. Ein 15 000 Quadratmeter großes städtisches Grundstück in der Adolf-Damaschke-Straße steht bereits bereit. Es würde für ein größeres Bad möglicherweise aber nicht mehr reichen, wie CDU-Fraktionssprecher Große erklärte. Deshalb habe es auch Gespräche mit der Mega AG für ein Grundstück am Stichhafen in den Havelauen gegeben. Hier war schon vor einigen Jahren einmal ein Spaßbad geplant. "Auch dieser Standort ist in Bahnhofsnähe und wäre durch den geplanten Tunnel gut zu erreichen", so Große. Das Bad könnte die touristische Entwicklung am Stichhafen vorantreiben, allerdings sei zum Kaufpreis keine Einigkeit erzielt worden. Deshalb seien nun weitere Gespräche mit den potenziellen Partnern geplant. Die Ergebnisse würden ergebnisoffen geführt. Große: "Wenn es nicht funktioniert, bauen wir die kleinere Variante." Henry Klix


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